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Wie können wir bereits jetzt Kinder besser schützen

Wir müssen mit unseren Kindern arbeiten, sie stark machen und wie wir es schaffen können, zeige ich Euch nun anhand folgender Beispiele :

 

Ich denke, es erübrigt sich Euch zu sagen: Weist Eure Kinder darauf hin nichts Süßes von Fremden zu nehmen und nicht mit ihnen mitzugehen , deshalb überspringe ich das Kapitel.

Was aber soll ein Kind machen, wenn jemand ihnen den Bären aufbindet, das es abgeholt werden soll, weil zum Beispiel den Eltern etwas passiert ist?

Damit ihr Kind sicher gehen kann, dass diese ihm fremde Person es wirklich abholen soll, vereinbaren Sie vorsorglich ein Codewort mit dem Kind! Dieses Codewort darf nur für solche Zwecke verwendet werden.

Machen sie ihrem Kind klar, dass es sofort Abstand nehmen ggf. sogar weglaufen muss , wenn das Wort nicht genannt werden kann!

Spielen sie es mit ihrem Kind ruhig durch, so merkt es sich das am besten. ( Natürlich Altersabhängig)

 

Wohin soll das Kind laufen?

Üben sie die 3 L mit ihrem Kind d.h. bei Gefahr (aber auch bei Unsicherheit, mulmiges Gefühl der Situation gegenüber) soll es LICHT,LEUTE und LÄRM aufsuchen!

Dort soll es dann gezielt Hilfe fordern.

 

Desweiteren verfügen Kinder über einen sehr ausgeprägten Instinkt, auch was Gefahren für sich angeht.

Diesen Instinkt sollten wir gerade in der heutigen Zeit wieder vermehrt erhalten oder bei Bedarf auch fördern. 

Wie?

Jedes Kind hatte bereits irgendeine Situation in der es mächtig Angst hatte. Sprechen sie mit ihrem Kind darüber, versuchen sie die Gefühle bei dieser Situation zu erfragen. Das Kind soll sich nur daran erinnern, ob es kribbeln im Bauch dabei hatte, gezittert hat o.ä. (Achtung : Auf gar keinen Fall sollen sie eine Angst oder gar Panik bei dem Kind hervor rufen)

Dieses Gefühl ist sehr wichtig zum eigenen Schutz ihres Kindes, also eine sogenannte Alarmanlage, welche ihr Kind nicht nur davor schützt sich selber dieser Gefahr auszusetzen. Nein, sobald ihr Kind dieses Gefühl wieder als " innere Warnung" zuordnen kann, hilft es dem Kind auch dabei kontrollierter zu reagieren und nicht einfach vor Schreck, Panik, Hilflosigkeit wie erstarrt stehen zu bleiben.

 

Nun, auch wenn ich heute eher gezielt auf die Situation Kidnapping , Missbrauch usw. auf offener Strasse schreibe, so liegt mir in diesem Zusammenhang ein weiterer Tipp sehr am Herzen ( auch wenn es eher zu Missbrauch, Gewalt in wiederholter Form durch "Bekannte" fällt)

 

Der Punkt Geheimnisse!

Geheimnisse sind ne tolle Sache gerade im Kindesalter. Ein Freund erzählt einem ein Geheimnis, der Papa und das Kind haben als Geheimnis was die Mama zum Geburtstag bekommt und so weiter. Klasse, etwas was NUR ich und ein anderer weiß.

Leider, leider haben auch Kinderschänder schon vor langer, langer Zeit die Bedeutung eines Geheimnisses für ein Kind verstanden und machen sich das immer wieder zu Nutze.

Es fallen Sprüche dem Opfer gegenüber von: Das ist unser Geheimnis , das Du was ganz Besonderes für mich bist bis hin zu der Drohung: Wenn Du unser kleines Geheimnis verrätst , dann passiert Deiner Familie o.ä. etwas schlimmes und das willst du doch wohl nicht?!

Klären sie unbedingt mit ihrem Kind, dass kleine Geheimnisse unter Schulfreunden zwar okay sind, es aber auch schlechte ( böse) Geheimnisse gibt, welche einen belasten (oder gar wie zuvor besprochen, dieses mulmige Gefühl, Angst ect) hervorruft und das man diese unbedingt den Eltern oder der Vertrauensperson erzählen muss!


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